Alle kulturellen Infos zu Tanz, Theater und Musik

Ballett – die Welt des Tanzes

Gepostet von cultural_damage am Jul 19, 2011 in Tanz und Musik | 4 Kommentare


Kaum etwas anderes sehen sich Menschen so gerne auf einer Bühne an wie ein Ballett. Die wunderbare Musik, die Harmonie der Bewegungen der Tänzerinnen und Tänzer haben etwas Märchenhaftes an sich, das Menschen jeden Alters immer wieder aufs Neue verzaubert.

Das klassische Ballett

„Schwanensee“ – alleine das Wort versetzt einen echten Liebhaber des klassischen Balletts in Verzückung, denn das romantische, getanzte Märchen des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky ist eines der berühmtesten Ballette der Welt. Auch die „Nussknackersuite“ oder das „Dornröschen“ begeistert damals wie heute das Publikum. Das Ballett hat die Menschen schon immer berührt, denn es ist vor allem die hohe Kunst des Spitzentanzes, die das Ballett erst zu einem so besonderen Erlebnis macht. Berühmte Tänzerinnen wie Margot Fonteyn oder die legendäre Anna Pawlowa waren gefeierte Stars und lockten die Menschen ins Theater. Beide Tänzerinnen waren eine sogenannte Prima Ballerina Assoluta, die erste Tänzerin in einem Ballett Corps. Bis heute wird dieser Titel nur noch sehr selten und an wirklich außergewöhnliche Tänzerinnen verliehen.

Das moderne Ballett

Ballett muss aber nicht immer nur klassisch sein und auf der Spitze getanzt werden, es gibt auch das moderne Ballett. Eine der bekanntesten Vertreterinnen des modernen Balletts war Pina Bausch. In Solingen geboren, gründete sie in Wuppertal das internationale Tanztheater und ebnete damit dem modernen Ballett viele Wege. Pina Bausch und ihre Tänzer waren immer sehr umstritten und in den Anfangsjahren am Wuppertaler Schauspielhaus kam es mehr als einmal vor, dass große Teile des Publikums aus Protest gegen diese Art von Ballett den Saal verlassen haben. Aber Pina Bausch hatte auch viele Anhänger und sie war mit ihrem Ensemble fast überall in der Welt unterwegs und wurde gefeiert. Ob man sich nun für das klassische oder für das moderne Ballett begeistern kann, ist Geschmacksache, ein Erlebnis ist ein Ballett aber allemal.

IMG: Daniel Mauch – Fotolia

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Musicals – immer wieder ein Dauerbrenner

Gepostet von cultural_damage am Jul 17, 2011 in Tanz und Musik | Keine Kommentare


Wenn man es genau nimmt, dann sind Musicals nichts anderes als die amerikanische Antwort auf die europäische Operette. Auch im Musical wird der Inhalt einer Geschichte gesungen, aber es wird auch gesprochen und das unterscheidet das Musical von der klassischen Oper.

Musicals als Welterfolge

Ihre Heimat haben fast alle bekannten Musicals in den USA. Sie kamen nach dem Zweiten Weltkrieg nach Europa und feierten hier erste Erfolge. Sowohl was die Musik als auch was die Handlung anging, waren sie mit den herkömmlichen Operetten, wie sie auch auf den deutschen Bühnen aufgeführt wurden, nicht zu vergleichen. Eines der bekanntesten Musicals entstand nach einem berühmten Bühnenstück des irischen Dichters Georg Bernhard Shaw mit dem Namen „Pygmalion“. Als Musical hieß das Stück dann „My Fair Lady“ und zählt bis heute zu den Dauerbrennern auf den Musical Bühnen dieser Welt. Auch die moderne Musical Version des klassischen Bühnenstücks von Romeo und Julia, die „Westside Story“ von Leonard Bernstein, ist nach wie vor sehr populär.

Moderne Musicals

Unter den Musicals auf der Bühne gibt es aber nicht nur die Klassiker zu sehen, sondern auch moderne Musicals haben ein großes Publikum. „Cats“ und „Elisabeth“, „Starlight Express“ und der „König der Löwen“ sind nur eine kleine Auswahl an Musicals, die heute Jung und Alt mit toller Musik und fantasievollen Bühnenbildern verzaubern. Es gab unter den modernen Musicals auch immer Skandale auf der Bühne. Das Hippie Musical „Hair“ gefiel zwar der Jugend und wurde ein bekannter Klassiker, aber viele Menschen konnten mit der Musik und dem Thema, was sich unter anderem sehr kritisch mit dem Krieg in Vietnam auseinandersetzte, nicht so viel anfangen. Auch „Jesus Christ Superstar“ war ein Musical, das kontrovers diskutiert wurde und einige Bühnen weigerten sich sogar, das Musical von Andrew Lloyd Webber überhaupt auf den Spielplan zu setzen.

Foto: Hasan Shaheed – Fotolia

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Theater – immer wieder ein Ort der Magie

Gepostet von cultural_damage am Jul 14, 2011 in Tanz und Musik | 1 Kommentar


Vorhang auf, das Spiel beginnt – mit diesen Worten begann im Mittelalter jede Theatervorstellung. Bis heute hat sich an der Faszination des Theaters nichts geändert, denn noch immer sitzen Menschen gebannt im Zuschauerraum, wenn die Akteure auf der Bühne lieben und leiden, kämpfen und lachen.

Theater – die Welt von Shakespeare und Schiller

Es gibt wohl kaum jemanden, der noch nichts von „Hamlet“ oder „Othello“ gehört hat, denn die beiden Herren sind schon seit sehr langer Zeit die Dauerbrenner auf vielen Theaterbühnen. Ihr Urheber ist der englische Dichter William Shakespeare, der auch „Romeo und Julia“ geschaffen hat, das wohl berühmteste Liebespaar im Theater. Shakespeare war zu seiner Zeit ein sehr berühmter Theaterdichter, denn er schrieb seine Stücke auch im Auftrag der englischen Königin Elisabeth I., deren Hofdichter er war. Aber auch Friedrich Schiller hat Klassiker für das Theater geschrieben, die noch heute aufgeführt werden. Seine „Räuber“, „Kabale und Liebe“ oder auch der berühmte „Wilhelm Tell“ haben Theatergeschichte geschrieben. Besonders Schiller hat dem Theater neue Impulse gegeben, denn seine Stücke waren auch immer eine Kritik an der damaligen Gesellschaft und Obrigkeit.

Das moderne Theater

Heute werden im Theater zwar immer noch die großen Klassiker von Schiller, Goethe oder Brecht gespielt, aber es gibt auch das moderne Theater, das sich unter anderem auch immer wieder mit zeitkritischen Themen befasst. Die Wahl der Themen im zeitgenössischen Theater reicht von Fremdenfeindlichkeit über Probleme mit Drogen, bis hin zu Gewalt. Aber auch das sogenannte Boulevardtheater erfreut sich großer Beliebtheit. Wer ins Theater geht, um zu lachen und sich einen vergnügten Abend zu machen, der ist in einem solchen Theater immer an der richtigen Adresse. Theater ziehen die Menschen schon seit der Antike in ihren Bann und noch immer ist es ein spannender Moment, wenn sich der Vorhang hebt und das Spiel beginnt.

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Oper – großes Theater mit Musik

Gepostet von cultural_damage am Jun 20, 2011 in Tanz und Musik | 3 Kommentare


Wer war nicht schon einmal in der Oper und hat sich ein bekanntes Werk angehört. Viele Menschen lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen und besuchen regelmäßig die Oper, andere können vielleicht mit den musikalischen Dramen nicht allzu viel anfangen.

Mozart und Co.

Wenn es um einen berühmten Komponisten geht, dessen Werke in jeder Oper überall auf der Welt zu hören sind, dann ist es Wolfgang Amadeus Mozart. Seine „Zauberflöte“, der „Don Giovanni“ oder auch „Die Entführung aus dem Serail“ gehören zu den Opern, die bis heute am häufigsten aufgeführt werden. Anders sieht das in Italien aus, denn die Italiener bevorzugen ihre eigenen Komponisten und eine Oper von Verdi, Donizetti oder auch von Rossini wird genauso gerne und oft in der weltberühmten Scala in Mailand als auch in der Freilichtoper in Verona aufgeführt. Selbst ein Komponist wie Ludwig van Beethoven, der mit dem „Fidelio“ nur eine Oper geschrieben hat, wird auf den großen Opernbühnen der Welt immer wieder gerne gespielt.

Was macht die Oper so besonders?

Eine Oper ist im Grunde nichts anderes als eine Geschichte, die nicht erzählt, sondern deren Inhalt von den Darstellern gesungen wird. Opern wurden im 15. Jahrhundert vor allem in Italien sehr beliebt. Zu damaliger Zeit wurden noch alle Rollen von Männern gespielt und gesungen, da Frauen der Auftritt auf einer öffentlichen Bühne untersagt war. Die Parts der Sopranistin wurden in diesem Fall von einem Kastraten übernommen. Noch heute gibt es Opern mit sogenannten Hosenrollen, bei denen eine Frau in Männerkleidung singt. Die bekannteste Oper in dieser Sparte ist der „Rosenkavalier“ von Richard Strauss. Ein Genuss wird eine Oper aber erst, wenn sie in einem Opernhaus mit der passenden Atmosphäre und der perfekten Akustik gespielt wird. Die Met in New York, die Oper in Paris und auch die deutsche Oper unter den Linden in Berlin gehören zu diesen Häusern.

Image: Ferenc Szelepcsenyi – Fotolia

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Musikfestivals – die bunte Vielfalt

Gepostet von cultural_damage am Jun 3, 2011 in Tanz und Musik | 1 Kommentar


Jedes Jahr im Sommer beginnt auch wieder die Zeit der Musikfestivals. In vielen kleinen und großen Städten kommen Millionen von Menschen zusammen, um zu feiern und um sich ganz unterschiedliche Musikstilrichtungen anzuhören. Die Palette reicht von Klassik über Schlager und Volksmusik, bis hin zu Rock und Pop. Einige dieser Musikfestivals sind weit über die Grenzen hinaus bekannt, andere sind dagegen nur etwas für Insider und Fans.

Es begann in Woodstock

Die „Mutter“ aller Musikfestivals ist das Festival in Woodstock. Auf dem Gelände einer Farm in Bethel im US-Bundesstaat New York kamen zwischen dem 15. und dem 17. August 1969 400.000 Menschen zusammen, um der Musik von 32 Bands und Solisten zu lauschen. Unter den Künstlern, die damals in Woodstock auftraten, waren unter anderem auch Jimi Hendrix, Janis Joplin und Carlos Santana. Seit Woodstock haben Musikfestivals überall auf der Welt immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das erklärt auch die ständig steigenden Besucherzahlen bei den bekannten Musikfestivals in Deutschland.

Rock und Klassik

Zu den bekanntesten Musikfestivals in Europa gehört das Festival im englischen Glastonbury, das jedes Jahr rund 170.000 Menschen anlockt. In dem kleinen Städtchen in der Grafschaft Somerset sind schon Musikgrößen wie Paul McCartney, Johnny Cash und Robbie Williams aufgetreten. In Deutschland ist die kleine Gemeinde Wacken in Schleswig Holstein das Mekka derjenigen, die Rockmusik und heavy Metall mögen, denn Wacken Open Air zählt zu den bekanntesten Musikfestivals in Deutschland, zu dem jedes Jahr rund 75.000 Rockfans pilgern. Ebenso bekannt und auch beliebt bei den Musikfestivals ist Rock am Ring, dass jedes Jahr am Nürburgring in der Eifel stattfindet. Aber es gibt auch Musikfestivals, bei denen sich alles nur um die klassische Musik dreht. Zu diesen Musikfestivals gehört das Schleswig-Holstein Festival. An vielen Orten im nördlichen Bundesland wird Musik gemacht und diese Orte können die Säle in Schlössern, aber auch einfache Scheunen sein.

IMG: yuri_k – Fotolia

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