Theater – immer wieder ein Ort der Magie

Vorhang auf, das Spiel beginnt – mit diesen Worten begann im Mittelalter jede Theatervorstellung. Bis heute hat sich an der Faszination des Theaters nichts geändert, denn noch immer sitzen Menschen gebannt im Zuschauerraum, wenn die Akteure auf der Bühne lieben und leiden, kämpfen und lachen.
Theater – die Welt von Shakespeare und Schiller
Es gibt wohl kaum jemanden, der noch nichts von „Hamlet“ oder „Othello“ gehört hat, denn die beiden Herren sind schon seit sehr langer Zeit die Dauerbrenner auf vielen Theaterbühnen. Ihr Urheber ist der englische Dichter William Shakespeare, der auch „Romeo und Julia“ geschaffen hat, das wohl berühmteste Liebespaar im Theater. Shakespeare war zu seiner Zeit ein sehr berühmter Theaterdichter, denn er schrieb seine Stücke auch im Auftrag der englischen Königin Elisabeth I., deren Hofdichter er war. Aber auch Friedrich Schiller hat Klassiker für das Theater geschrieben, die noch heute aufgeführt werden. Seine „Räuber“, „Kabale und Liebe“ oder auch der berühmte „Wilhelm Tell“ haben Theatergeschichte geschrieben. Besonders Schiller hat dem Theater neue Impulse gegeben, denn seine Stücke waren auch immer eine Kritik an der damaligen Gesellschaft und Obrigkeit.
Das moderne Theater
Heute werden im Theater zwar immer noch die großen Klassiker von Schiller, Goethe oder Brecht gespielt, aber es gibt auch das moderne Theater, das sich unter anderem auch immer wieder mit zeitkritischen Themen befasst. Die Wahl der Themen im zeitgenössischen Theater reicht von Fremdenfeindlichkeit über Probleme mit Drogen, bis hin zu Gewalt. Aber auch das sogenannte Boulevardtheater erfreut sich großer Beliebtheit. Wer ins Theater geht, um zu lachen und sich einen vergnügten Abend zu machen, der ist in einem solchen Theater immer an der richtigen Adresse. Theater ziehen die Menschen schon seit der Antike in ihren Bann und noch immer ist es ein spannender Moment, wenn sich der Vorhang hebt und das Spiel beginnt.
Bild: Edler von Rabenstein – Fotolia
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