Oper – großes Theater mit Musik

Wer war nicht schon einmal in der Oper und hat sich ein bekanntes Werk angehört. Viele Menschen lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen und besuchen regelmäßig die Oper, andere können vielleicht mit den musikalischen Dramen nicht allzu viel anfangen.
Mozart und Co.
Wenn es um einen berühmten Komponisten geht, dessen Werke in jeder Oper überall auf der Welt zu hören sind, dann ist es Wolfgang Amadeus Mozart. Seine „Zauberflöte“, der „Don Giovanni“ oder auch „Die Entführung aus dem Serail“ gehören zu den Opern, die bis heute am häufigsten aufgeführt werden. Anders sieht das in Italien aus, denn die Italiener bevorzugen ihre eigenen Komponisten und eine Oper von Verdi, Donizetti oder auch von Rossini wird genauso gerne und oft in der weltberühmten Scala in Mailand als auch in der Freilichtoper in Verona aufgeführt. Selbst ein Komponist wie Ludwig van Beethoven, der mit dem „Fidelio“ nur eine Oper geschrieben hat, wird auf den großen Opernbühnen der Welt immer wieder gerne gespielt.
Was macht die Oper so besonders?
Eine Oper ist im Grunde nichts anderes als eine Geschichte, die nicht erzählt, sondern deren Inhalt von den Darstellern gesungen wird. Opern wurden im 15. Jahrhundert vor allem in Italien sehr beliebt. Zu damaliger Zeit wurden noch alle Rollen von Männern gespielt und gesungen, da Frauen der Auftritt auf einer öffentlichen Bühne untersagt war. Die Parts der Sopranistin wurden in diesem Fall von einem Kastraten übernommen. Noch heute gibt es Opern mit sogenannten Hosenrollen, bei denen eine Frau in Männerkleidung singt. Die bekannteste Oper in dieser Sparte ist der „Rosenkavalier“ von Richard Strauss. Ein Genuss wird eine Oper aber erst, wenn sie in einem Opernhaus mit der passenden Atmosphäre und der perfekten Akustik gespielt wird. Die Met in New York, die Oper in Paris und auch die deutsche Oper unter den Linden in Berlin gehören zu diesen Häusern.
Image: Ferenc Szelepcsenyi – Fotolia
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